Weblog von V.I.R.U.S. Die Wildnisschule mit Profil
Lesens- und Wissenswertes über Teamentwicklung, Wildnispädagogik, unsere Arbeit und Erfahrungen in und mit der NaturWildnisschule im Ferienprogramm
Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns am Ferienprogramm der Samtgemeinde Hambergen mit dem KinderLeben in der Wildnis.
Jeweils zweimal an drei Tagen sind wir mit Kindern von 8 bis 12 Jahren im Wald, bei Spurensuche, Nachtwanderung, Lagerfeuer, Natur erforschen und erfahren, Teamspiele, gemeinsam kochen und vielem mehr.
Infos und Anmeldung unter Tel. 04793 / 955057.
Alles neu schon im April!
Wie schon angekündigt, haben wir uns vor einiger Zeit entschlossen, uns einen neuen Namen und ein neues Outfit zu geben – Altbewährtes im Neuen Gewand!
Nun ist es geschafft, aus der V.I.R.U.S. Natur- und Wildnisschule wird COYOTEtrainings . Unsere neue Seite heißt nun www.coyotetrainings.de. Und natürlich zieht auch der Blog um, der Coyote-Blog ist entstanden.
Für alles hatten wir tatkräftige Unterstützung von Heidrun Lutz, und wir finden, es ist toll geworden! Danke, liebe Heidrun!
Kommt uns zahlreich besuchen auf der neuen Seite und in unserem Blog!
Geschafft! Die erste Challenge ist etabliert.
Heute nun fädel ich mir die erste Kugel für eine neue Gewohnheit auf mein Armband! Ich habe tatsächlich drei Wochen meine neue Gewohnheit eingehalten, musste also nicht einmal meine Steine wieder vom Armband runter nehmen. Selbst den MotivationsKnick etwa zur Hälfte der Zeit habe ich dank Armband überstanden. Ich glaube, ohne das hätte ich es nicht so einfach geschafft.
Mein Fazit: Für mich ist diese Methode, sich eine erfolgreiche Gewohnheit anzueignen, sehr gut umsetzbar. Nun muss sich allerdings noch zeigen, ob meine neuen Nervenbahnen tatsächlich schon so weit ausgebaut sind, dass ich sie auch langfristig benutze. Und ich werde noch weitere Gewohnheiten ausprobieren, um zu sehen, ob sie sich genauso eignen oder eher nicht.
Mein nächstes Vorhaben ab morgen: mich jeden Tag eine halbe Stunde um den Garten kümmern. Denn ich neige dazu, an einem Tag alles auf einmal machen zu wollen, und bin dann frustriert, dass es nicht geht. Ein bisschen Kontinuität ist hier für mich wünschenswert. Ich werde allerdings nicht mehr so oft darüber schreiben, sondern nur noch sporadisch bzw. wenn’s nicht funktioniert. Ansonsten liest wahrscheinlich doch keiner mehr mit
.
Zum Armband wäre noch zu sagen, dass ich es nach wie vor sehr gern trage, den Verschluss auch fast schon im Schlaf zu bekomme. Einzig die kleinen Kautschukstopper nutze ich nicht mehr für die Trennung der Tages-Steine, weil sie so eng auf dem Band sitzen, dass sie sich schlecht dauernd ab- und aufziehen lassen (sollen sie ja auch, sind ja Stopper…).
Tag 16!
Heute ist mein 16. erfolgreicher Tag meiner neuen guten Gewohnheit, wow! Nach dem Tiefpunkt in der letzten Woche habe ich jetzt das Gefühl, die Gewohnheit etabliert sich langsam, und eigentlich „brauche“ ich mein Armband nicht mehr. Na wer weiß, noch habe ich fünf Tage vor mir. Aber ich denke schon mal über eine neue Erfolgreiche Gewohnheit nach
.
Frühlingserwachen
Der Wind pustet kräftig und die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel! Heute ist ein guter Tag, nach draußen zu gehen und mich mal ganz bewusst umzuschauen: Welche Sträucher und Bäume haben schon dicke Knospen? Wo sehe ich am Boden erste grüne Spitzen hervorlugen? Zeichen des sichtbaren Erwachens der Natur! Und dann stelle ich mir selbst die Frage, und Ihr Euch vielleicht auch: was in mir ist auch am Erwachen? Wo schiebt sich eine neue Idee durch die harte Alltags-Winter-Kruste? Was hat die Zeit des Rückzugs überlebt, was hat sich verwandelt in der dunklen Zeit?
Auch den ersten Giersch habe ich bereits gesichtet, zu klein noch für den Wildkräutersalat, aber für mich immer Symbol eines unbändigen Lebens-Willens.
weiter geht’s
Also, so richtig hoch motiviert bin ich ehrlich gesagt nicht mehr… Aber ich mach trotzdem weiter. Immerhin führt das Armband dazu, mich weiterhin an meinen Vorsatz und meine noch einzuübende Gewohnheit zu erinnern. Ohne das, glaube ich, hätte ich jetzt an einem dieser Tage gesagt: „oh, ich wollte mir doch angewöhnen… Mist, wieder nicht geklappt!“
Immerhin habe ich jetzt eine Woche und 6 Tage auf meinem Armband. Ohne zwischendurch etwas abnehmen zu müssen. Das ist doch ein Erfolg!
Motivations-Knick
Oh je, nun schlägt der erste Motivations-Knick zu… Ich habe morgens so gar keine Lust mehr, mich immer erst einer „wichtigen Aufgabe“ zu widmen, bevor ich meine mails lesen darf… Ich sehe den Nutzen gar nicht mehr (naja, im Kopf natürlich schon, aber mein innerer Schweinehund will davon gar nix wissen
).
Ohne mein Armband wäre ich jetzt wahrscheinlich an dem Punkt, an dem ich die Zügel schleifen ließe, „das wird ja doch nichts“ denkend. Ehrlich gesagt, mich können jetzt auch nicht die schönen Steine wirklich locken, die kenne ich ja alle schon! Aber das Armband ist da, und so saß ich heute morgen murrend vor meiner Aufgabe, und habe mir danach etwas gelangweilt den vierten Tagesstein der zweiten Woche aufgezogen.
Ich mache also weiter. Und hoffe, dass es morgen wieder besser geht. Und es sagt ja keiner, dass die neue Gewohnheit immer Spaß machen muss
.
Die Kätzchen sind da!
Sooooo, nun ist der Frühling nicht mehr fern! Neben den Schneeglöckchen und den ersten Krokussen an der Südseite des Hauses zeigen sich nun auch die Kätzchen von Hasel und Weide in ihrer vollen Pracht. Vielleicht schaffe ich es ja in diesem Vorfrühling mal, in der dichten Hecke rund ums Haus die Stellen deutlich zu markieren, an denen ich im Herbst nach Haselnüssen suchen kann
!
Eine Woche plus 2
Heute bin ich bei Tag 2 der zweiten Woche meiner neuen erfolgreichen Gewohnheit angelangt. Ich muss sagen, heute fiel es mir recht schwer, mich an meine Vorgabe zu halten, und ich brauchte einige innere Dialoge, um mich nicht selbst zu „beschummeln“. Ich hatte einen sehr frühen Außentermin heute morgen, so dass keine Zeit für eine wirklich wichtige Sache blieb. Aber ich wollte doch trotzdem „nur kurz“ meine mails checken – kann ich ja nix für, dass ich für das Wichtige erst nach dem Termin Zeit habe!
Nun, ich habe dem / mir selbst widerstanden, darüber freue ich mich natürlich. Geht doch! Ein bisschen merke ich, dass der Reiz den Neuen vorbei ist, denn im Augenblick ziehe ich ja alle Steine auf mein Armband, die ich in der vergangenen Woche auch aufgezogen habe…
Es stellte sich noch die Frage: wie gehe ich mit diesem Wochenende um, an dem ich gar nicht in meinem Büro sein werde, also sowieso gar nicht erst an den Rechner gehen kann? Ich habe das jetzt so für mich entschieden, dass ich das Armband trage, aber nichts daran verändere, und dann erst wieder am Montag mit meiner Gewohnheitsübung weitermache.
Die erste Woche ist geschafft!
Wow, heute darf ich meinen ersten Wochen-Stein auf mein Armband ziehen! Eine Woche lang habe tatsächlich gezielt eine wichtige Aufgabe am Morgen erledigt, und dann erst meinen Rechner eingeschaltet. War leichter als gedacht. Nun kommen also alle Tagessteine vom Armband runter, und dafür der Wochenstein drauf. Ich habe für die erste Woche den matt-silbernen Donut gewählt.